ABOUT WORTSTRICKEREI

Mit Ende 2009 habe ich zu bloggen begonnen. Damals mit himmelschwarz.wordpress.com, welches immer noch online ist. Ich wollte einfach wieder schreiben. Durch zahlreiche wissenschaftliche Texte im Zuge vom Studium schien es mir so, als hätte ich es mehr oder weniger verlernt, meinen Gedanken schriftlich Ausdruck zu verleihen und das wollte ich ändern. Ich wollte wieder lernen, persönliche Texte zu schreiben. Herz und Seele sollten wieder Schrift führen dürfen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, in denen mich vor allem die Frage, was ich denn schreiben sollte, geplagt hat, bekam alles eine Eigendynamik. Ich beschloss, das Blog keinem gewissen Thema zu verschreiben, keine Schiene zu verfolgen, sondern das zu notieren, was mir durch den Kopf ging.

Rund ein Jahr später hat mein Blog eine eigene Domain erhalten, wodurch es irgendwie mehr zum „eigenen Kind“ wurde. So hatte ich mehr Gestaltungsmöglichkeiten und wurde weniger in einen Rahmen gepresst . Mit Oktober 2013 ist die Domain allerdings ausgelaufen. Plötzlich war mein Blog tot. Ich wusste zunächst nicht, was das sollte, hatte ich doch selber nicht einmal die Rechte für die Domain – sie war ein Geschenk. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ein Stückchen von mir weggebrochen war; vor allem, weil ich den Großteils der Texte nicht gesichert hatte (ja, klug war das nicht; das ist mir nun auch klar). Zum Glück liesen sich die Beiträge alle „retten“, aber ich war mir trotzdem nicht sicher, ob himmelschwarz.com wieder online gehen sollte. Nach einigem Überlegen entschied ich, dass es Zeit für einen Art Neubeginn war und ich mir ein neues Blog kreieren sollte.

Der Name „Wortstrickerei“ war eine spontane Idee, welche mir sehr gut gefallen hat. Ich mag eigene Wortkreationen. Texte zu schreiben ist etwas Handwerkliches, wie Stricken. Zwar stehen einem heutzutage viele Möglichkeiten Texte zu notieren, gestalten und verbessern zur Verfügung, aber im Endeffekt müssen die Worte schon von Hand beziehungsweise Kopf aneinander gereiht werden, so dass sie das ausdrücken, was man möchte.
Der Untertitel „wo Worte ein Muster ergeben“ spiegelt wieder, dass die Texte meine  persönliche Note tragen. Sie ergeben einen Sinn, zumindest in meinem Kopf. Ich schreibe hier nicht um irgendjemanden zu gefallen, sondern das Blog ist für mich eine Möglichkeit, Gedanken zu ordnen.

Diese Gedanken sind zum Teil autobiografisch, zum Teil fiktiv. Häufig verschwimmen die Grenzen auch. Texte, die zum Nachdenken anregen sollen, sind durchaus gerne einmal übertrieben und provozieren möglicherweise. Ich achte darauf, hier niemanden persönlich anzugreifen oder irgendwelche Fakten über irgendjemandes Privatleben ohne seine Zustimmung zu veröffentlichen. In erster Linie geht es in diesem Blog eben um mich – meine Person, meine Gedanken, meine Spinnereien.

Nachdem himmelschwarz.com aber nach wie vor ein Teil von mir ist, sind viele der alten Texte hier wieder online. Nicht mehr online sind zum Beispiel die Conrad-Adventkalender-Serien – wobei die erste der beiden auf  himmelschwarz.wordpress.com zu finden ist-, sowie die reinen Fotobeiträge und absolut überholte und für mich mittlerweile uninteressante Artikel.

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